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Landschaft
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Das Wort Landschaft wird vor allem in zwei Bedeutungen verwendet. Zum einen bezeichnet es die kulturell geprÀgte, subjektive Wahrnehmung einer Gegend als Àsthetische Ganzheit (philosophisch-kulturwissenschaftlicher Landschaftsbegriff), zum anderen wird es, vor allem in der Geographie, verwendet, um ein Gebiet zu bezeichnen, das sich durch naturwissenschaftlich erfassbare Merkmale von anderen Gebieten abgrenzt (geographischer Landschaftsbegriff).cite-ref-1[1]cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]cite-ref-4[4]
Generell gibt es keine einheitliche Definition, was Landschaft sei, weshalb der Begriff der Landschaft aufgrund seiner lebensweltlichen, Ă€sthetischen, territorialen, sozialen, politischen, ökonomischen, geographischen, planerischen, ethnologischen und philosophischen BezĂŒge auch als ein âkompositorischerâcite-ref-5[5] bezeichnet werden kann, dessen âsemantische[r] Hofâcite-ref-6[6] von einer ĂŒber tausendjĂ€hrigen, mitteleuropĂ€ischen Ideen-, Literatur- und Kunstgeschichte geprĂ€gt wurde.
Contents
âą Wehrlandschaft
âą In der Ăkologie
âą Siehe auch
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Begriffsgeschichte
Etymologische Herkunft
Der Begriff Landschaft ist eine Komposition des Substantives Land und des Suffixes -schaft. Das Substantiv âLandâ (mhd. lant) stammt aus dem Germanischen und seine Ausgangsbedeutung könnte âfreies Landâ, âBracheâ oder auch âRodungslandâ gewesen sein, da hierzu im Ablaut des Neuschwedischen (dial.) linda steht, was so viel wie âBrachlandâ bedeutet.cite-ref-kluge555-7-0[7] Bereits in germanischer Zeit wandelt sich die Bedeutung von âfreies, offenes Landâ zu âStaatsgebietâ, spĂ€ter dann in einen Gegensatz zu Stadt, Wasser etc.cite-ref-kluge555-7-1[7]
Das Suffix -schaft lĂ€sst sich etymologisch auf die indogermanische Wurzel *skapi/*skapja/*skafti des urgermanischen Verbes âskapjanÄ
â zurĂŒckfĂŒhren, was so viel wie âschaffenâ bedeutet.cite-ref-m-ller413-8-0[8] Die substantivischen Ableitungen bilden weibliche Nomen in der Wortbedeutung von âBeschaffenheitâcite-ref-m-ller413-8-1[8] und können im Wesentlichen in drei Gruppen eingeteilt werden: in Abstrakta (z. B. Herrschaft, Meisterschaft); in Kollektiva oder genauer Personengruppenbezeichnungen (z. B. Mannschaft, Nachbarschaft); und Raumbezeichnungen (z. B. Grafschaft oder eben Landschaft). So ist ihnen allen die Bezeichnung von etwas Zusammengehörendem gemeinsam, welches durch menschliche TĂ€tigkeit (dt. âschaffenâ, eng. shape) entstanden ist.cite-ref-9[9]
Die Entwicklung zu einem territorialen und rechtspolitischen Begriff
Das ahd. Wort lantscaf oder lantschaft konnte erstmals um das Jahr 830 nachgewiesen werdencite-ref-10[10] und bezeichnete etwas, âwas in den allermeisten FĂ€llen die QualitĂ€t eines gröĂeren Siedlungsraumes besitztâ.cite-ref-11[11] UrsprĂŒnglich hatte es in diesem Zusammenhang die Grundbedeutung der von den in einem bestimmten Gebiet geteilten ĂŒblichen Verhaltensweisen und sozialen Normen der dort lebenden Bewohner und entwickelte sich bzgl. seines Bedeutungsinhaltes von den âsozialen Normen in einem Landâ zu einem âLand, in dem solche Normen GĂŒltigkeit habenâ.cite-ref-12[12] So wurde der Begriff im Laufe des 12. Jahrhunderts als ein politisch-rechtlicher Raum begriffen, der selbst wiederum Teil einer gröĂeren politischen Einheit darstellte.cite-ref-m-ller413-8-2[8] Die politisch HandlungsfĂ€higen (also die Nicht-Bauern) der Region galten darĂŒber hinaus als âReprĂ€sentanten der âganzen Landschaftââ,cite-ref-13[13] so dass sich der Begriff Landschaft im SpĂ€tmittelalter zu einem Ausdruck von menschlichen Gesetzen und rechtlichen Institutionen weiterentwickelte.cite-ref-14[14] Neuere Forschungen zeigen, dass der Terminus nicht nur eine territoriale und rechtliche Komponente beinhaltete, sondern eine identitĂ€tsstiftende. Die Landschaftversammlungen waren der Ort, auf denen in einem âLandâ öffentliche Angelegenheiten gemeinsam geregelt wurden. Dem ZeitverstĂ€ndnis entsprechenden verstanden sich spĂ€tmittelalterlichen âLandschaftenâ als Garanten der öffentlichen Sache bzw. als kommunalistische Friedens-, Ehr- und Nutzgemeinschaften, die gegenĂŒber den FĂŒrsten bzw. Landesherren eine betrĂ€chtliche Autonomie aufweisen konnten.cite-ref-15[15]
Im Hochmittelalter wurde darĂŒber hinaus mit Landschaft auch die von einer Stadt bewirtschaftete und beherrschte Zone bezeichnet,cite-ref-16[16] die jedoch von dem (noch) nicht gerodeten Wald abgegrenzt war. Fassbar im geographischen Sinne ist der Begriff 'Landschaft' seit der Renaissance, wĂ€hrend die Wortwurzel -schaft die frĂŒhere Bedeutung einer verfassten, organisatorischen Einheit nahelegt[5] â in Unterscheidung zum Ausdruck Landstrich.
So erhielt der Begriff Landschaft also âzu einer sozialen, zunĂ€chst deskriptiven, spĂ€ter auch normativen, unscharf regional gefassten Komponente eine politische Bedeutung, indem herrschaftliche Funktionen regional verortet und gegeneinander abgegrenzt wurdenâ.cite-ref-17[17]
Konstituierung der Àsthetischen Landschaft
Der Beginn der Ă€sthetischen Befassung mit Ort und Raum kann nach ersten Vorstufen in der Ă€gyptischen, mesopotamischen und israelitischen Kultur in der griechischen Antike verortet werden und findet seine Fortsetzung in der römischen Kultur.cite-ref-18[18] Die Auseinandersetzung mit Raum konzentrierte sich dabei stark auf einen locus amoenus, also auf einen Ort, an dem bestimmte Objekte, wie bspw. ein Baum oder mehrere BĂ€ume, eine Wiese, Quelle oder ein Bach, in relationaler Anordnung so zueinander stehen, dass sie dem Betrachter ein GefĂŒhl des Wohlseins und der Daseinswonne vermitteln.
Im Mittelalter dagegen verliert sich die Ă€sthetische Befassung mit Ort und Raum, denn â[d]er Blick ist zum Himmel gerichtet, aber nicht auf dessen irdische Erscheinungsformâ.cite-ref-19[19] Die mittelalterlichen rĂ€umlichen Darstellungen dienten in erster Linie der VergegenwĂ€rtigung des Ortes des Geschehenscite-ref-20[20] oder in Form von Symbolen und Allegorien als Verweis auf Jesus Christus als Erlöser.cite-ref-21[21] Erst in der Renaissance konnte sich eine Landschaftsmalerei als eigenstĂ€ndige Disziplin etablieren.cite-ref-22[22] Hier formte sich âeine wesentliche AusprĂ€gung sozialer Vorstellungen des Typus einer idealisierten Landschaft [âŠ]â,cite-ref-23[23] wodurch âeine an visuellen Stereotypen ausgerichtete Seherwartung [entstand]â,cite-ref-24[24] die sich auf die Betrachtung physischer RĂ€ume ĂŒbertrug.
Sprachgeschichtlich wurde der Begriff der Landschaft im deutschen Sprachraum erst ab dem 15. Jahrhundert um eine Ă€sthetische Bedeutung im Sinne eines âgeschauten Naturausschnittsâ erweitert, eine Bedeutungskomponente, die bis in die Gegenwart ihre GĂŒltigkeit behielt.
Seit Beginn des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Subjektivierung des Landschaftserlebnisses; das Landschaftsideal verlor auch in der Landschaftsmalerei an Bindungskraft und wich stark subjektiv gefÀrbten Darstellungen. Als Theoretiker der neoklassischen und romantischen LandschaftsÀsthetik ist Rosario Assunto zu nennen.
Wehrlandschaft
Unter Wehrlandschaft wurde vor allem im Ersten Weltkrieg, in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus eine Landschaft verstanden, die den Bewohnern im Verteidigungsfall eine vorteilhafte Ausgangsposition und dem Angreifer möglichst viele Hindernisse bieten sollte. Gleichzeitig ging man in geodeterministischer Denkweise davon aus, dass eine so gestaltete Landschaft positive Wirkungen auf die dort lebende Bevölkerung hatte â und zwar physisch wie psychisch.
Mittelalter
Die Vorstellung eines âBollwerksâ, einer âWehrlandschaftâ des Deutschen Reiches im Osten, hatte bereits Jahrhunderte alte VorlĂ€ufer. Der sogenannte âMittelalterliche Landesausbauâ, der sich auch Richtung Polen erstreckte, erhielt mit den AktivitĂ€ten des Deutschen Ritterordens eine deutlich sichtbare militĂ€rische Komponente.cite-ref-25[25] Zwar wurde diese Entwicklung durch die Niederlage der Kreuzritter 1410 in der Schlacht bei Tannenberg gegen die Polen und Litauer weitgehend beendet, doch es entstand ein wirkungsmĂ€chtiger Mythos: Die Vorstellung eines kriegerischen Ordens, der Osteuropa kolonialisierte und als Wall gegen Bedrohungen des Deutschen Reiches dienen konnte.
Erster Weltkrieg
General Erich Ludendorff schloss genau an diesen Gedanken an, als im Ersten Weltkrieg in der gleichen Gegend wiederum eine groĂe Schlacht, nun aber gegen Russland, stattfand. ZunĂ€chst als Schlacht bei der ostpreuĂischen Stadt Allenstein benannt, wurde sie nach dem deutschen Sieg in revanchistischer Absicht mit Bezug auf den Deutschen Ritterorden als âSchlacht bei Tannenbergâ umetikettiert.cite-ref-26[26] E. Ludendorff ging aber noch einen Schritt weiter. Es gelang ihm nach weiteren militĂ€rischen Erfolgen, im Bereich Kurland, Litauen und Belarus eine Art MilitĂ€rstaat zu errichten. Dieses allein vom Generalstab des Oberbefehlshabers Ost verwaltete Gebiet wurde als âOber-Ostâ bezeichnet.cite-ref-27[27] Leiter der Zentralverwaltung wurde Hauptmann Wilhelm von Gayl, ein Pangermane, Antisemit, Polenfeind und ĂŒberzeugter Vertreter der Kolonisation im Osten.cite-ref-28[28] Er legte eine umfassende Denkschrift fĂŒr die weitere Entwicklung von âOber Ostâ vor, die 1917 der Generalstab, das Innen- und das AuĂenministerium und das Kriegsministerium billigten. âIhre Kernaussage war, daĂ entvölkerte Gebiete mit einem <<menschlichen Wall>> neuer deutscher Siedler wiederbevölkert werden sollten, wodurch diese Gebiete ewig gesichert wĂŒrden.âcite-ref-29[29] Die Umsiedlung der bisher ansĂ€ssigen Bevölkerung wurde eingeplant.cite-ref-30[30] Die AusfĂŒhrung dieser Visionen wurde durch die Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg verhindert.
Weimarer Republik
In der Weimarer Republik blieb die Wehrlandschaft auf der politischen Tagesordnung. Insbesondere weil als Konsequenz des Versailler Vertrags 1919 das 1795 unter PreuĂen, Russland und dem Habsburger Reich aufgeteilte Polen wieder erstand, also deutsche Gebiete im Osten des Deutschen Reiches verloren gingen. TrĂ€ger der Idee von der Wehrlandschaft im Osten wurden unter anderem die sogenannten âArtamanenâ. 1924 formierte sich diese Bewegung und grĂŒndete sich formal 1926.cite-ref-31[31] Sie entwickelten den Plan, junge Menschen aus den StĂ€dten anzuwerben, sie in der Landwirtschaft OstpreuĂens auszubilden, sie dabei âabzuhĂ€rtenâ, ihnen Hofstellen zu verschaffen und somit nach und nach entlang der deutsch-polnischen Grenze Dörfer zu entwickeln, die die Landstriche fest in deutscher Hand hielten. Sie sahen sich als âWehrbauernâ und als âEliteâ.cite-ref-32[32] 1929 waren etwa 2000 Artamanen auf ungefĂ€hr 300 GĂŒtern tĂ€tig.cite-ref-33[33] Die Artamanen transportierten sozusagen den Gedanken der âWehrlandschaftâ, wie er in âOber Ostâ entwickelt worden war, ĂŒber die Zeit der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus. Sie beeinflussten damit nachweisbar Rudolf Höà und Heinrich Himmler.cite-ref-34[34]
Nationalsozialismus
Westwall
Beim Bau des Westwalls 1936â1940 nahmen insbesondere die âLandschaftsanwĂ€lteâ die Idee der Wehrlandschaft auf. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von etwa 40 NaturschĂŒtzern um den sogenannten Reichslandschaftsanwalt Alwin Seifert, der ab 1938 beim Bau des Westwalls die Aufgabe der militĂ€rischen GrĂŒntarnung der Bunker, Stellungen usw. ĂŒbernommen hatte.cite-ref-35[35] Sie erkannten sofort die Möglichkeit, durch die dabei notwendigen immensen VerĂ€nderungen der Landschaft weitgreifende Planungen zu verwirklichen. Es handelte sich ja nicht nur um die militĂ€rischen Stellungen selbst, die entstanden, sondern es musste Baumaterial wie Holz, Sand usw. entnommen werden, das meistens vor Ort gewonnen wurde, die Infrastruktur fĂŒr ihren Transport, aber auch von Menschen und Waren wurde errichtet, die Luftwaffe gestaltete eine âLuftverteidigungszoneâ und die SchĂ€den aus den KĂ€mpfen am Westwall 1940 lieĂen ganze Dörfer verschwinden.cite-ref-36[36]
Hier konnte somit mit UnterstĂŒtzung der Wehrmacht ab 1938 die Landschaft umgestaltet bzw. im nationalsozialistischen Sinne âverbessertâ werden. Das sollte nicht nur Einfluss auf die Natur haben, sondern auch im Sinne der âBlut-und-Boden-Ideologieâ den âdeutschen Menschenâ stĂ€rken. Der zustĂ€ndige Landschaftsanwalt Wilhelm Hirsch (1887â1957) sprach im November 1940 ein Gegenbeispiel an, als er ĂŒber die nun zugĂ€nglichen französischen Landschaften, die vom Ersten Weltkrieg betroffen gewesen waren, meinte: â⊠groĂe FlĂ€chen liegen als Brachland ungenutzt. Die Landschaften gleichen einer groĂen Verwahrlosung und haben vielfach Steppencharakter. Die darin lebenden Menschen können zu keinen willensstarken Menschen heranwachsen.âcite-ref-37[37] Ziel war es â⊠die Tarnung der militĂ€rischen Bauwerke mit Hilfe der Elemente, die gleichzeitig MaĂnahmen zur Wiedergesundung der hochintensiv genutzten Landschaft darstellen. Es sind dies in der Landschaft vor allem Windschutzpflanzungen, die mit den zur Tarnung notwendigen Einzelpflanzungen verflochten, neue LandschaftsrĂ€ume bilden.âcite-ref-38[38] Die LandschaftsanwĂ€lte planten aber auch fĂŒr die besiedelte Landschaft. Reichsinnenminister Wilhelm Frick hatte nach dem Feldzug gegen Frankreich 1940 angeordnet, dass durch KriegsschĂ€den oder durch den Westwallbau stark beeintrĂ€chtigte Gemeinden als mögliche âNeuordnungsgemeindenâ in Frage kĂ€men. Sie konnten mit Hilfe des Deutschen Reiches wieder neu errichtet und dabei zu âMusterdörfernâ umgewandelt werden, d. h. in Zukunft eine Bauweise aufweisen, die der nationalsozialistischen âBlut- und Bodenideologieâ entsprach.cite-ref-39[39] Die hinter diesen PlĂ€nen bestehenden Vorstellungen projektierten eine nationalsozialistische Wehrlandschaft, in der die militĂ€rischen Stellungen einerseits perfekt in die Landschaft eingegliedert waren, so dass sie âder Feindâ nur schwer ausmachen konnte und in der andererseits die Landschaft selbst dazu beitrug, dass die dort lebenden Menschen insbesondere in ihrem âDeutschtum erstarktenâ. Entsprechende Arbeiten wurden noch im November 1940 am Westwall ausgefĂŒhrt.cite-ref-40[40]
Zweiter Weltkrieg
Die territorialen Eroberungen der Wehrmacht und der SS in Osteuropa sah H. Himmler auch als Gelegenheit an, Teile dieser Gebiete in das Deutsche Reich einzugliedern, um sie als eine Art âWall im Ostenâ systematisch insbesondere mit deutschen Bauern zu besiedeln.cite-ref-41[41] Dieser âGeneralplan Ost - rechtliche, wirtschaftliche und rĂ€umliche Grundlagen des Ostaufbausâ wurde in seiner ersten Fassung bereits 1940 von dem Agrarwissenschaftler Konrad Meyer vorgelegt. Mit der Umgestaltung der besetzten Gebiete Osteuropas im Sinne einer nationalsozialistischen Wehrlandschaft wurde hier groĂrĂ€umig geplant, was u. a. die LandschaftsanwĂ€lte am Westwall vorgedacht und umgesetzt hatten. Die Deportation aller Juden und die Vertreibung von 3,4 Millionen Polen aus dem Gebiet zwischen Oder und Ural war Voraussetzung fĂŒr die Umgestaltung der Landschaften und wurde in die Planung zynisch âeinkalkuliertâ.cite-ref-42[42] Treibende Kraft in Bezug auf die Landschaftsgestaltung war Heinrich Wiepking-JĂŒrgensmann, Sonderbeauftragter des ReichsfĂŒhrers SS H. Himmler. Er legte 1942 ein grundlegendes Werk mit dem Titel âDie Landschaftsfibelâ vor.cite-ref-43[43] Im letzten Kapitel befasst er sich auch mit der ââŠWald- und Wehrandschaft in geschichtlicher und militĂ€rischer Sichtâ.cite-ref-44[44] Dabei beschwor er den deutschen Wald unter anderem als heroischen RĂŒckzugsort und Ausgangspunkt fĂŒr die Auseinandersetzung mit den Römern (Schlacht im Teutoburger Wald) und behauptet, Germanen und Deutsche hĂ€tten ihre gröĂten Schlachten immer auf freiem Felde verloren. Der Schutz durch BĂ€ume und Pflanzungen wĂ€re aber erst recht unabdingbar, seitdem bei der KriegsfĂŒhrung eine moderne Luftwaffe zur VerfĂŒgung stehe.
Dabei dĂŒrfe sich die GrĂŒntarnung am Boden nicht auf Einzelobjekte beschrĂ€nken, die deshalb besonders auffallen wĂŒrden, sondern sie mĂŒsse einen Schleier ĂŒber die gesamte Landschaft legen. Insbesondere plĂ€dierte er â da er den Hauptfeind des Deutschen Reiches in Osteuropa vermutete â in diesen Gebieten fĂŒr die Bepflanzung der Flussufer und der BrĂŒckenbereiche in Form einer âFreund- und einer Feindseiteâ. Die Pflanzungen sollten auch einen wirtschaftlichen Nutzen, einen natĂŒrlichen Charakter haben und den VerhĂ€ltnissen vor Ort angepasst sein.cite-ref-45[45]
âWie in Einzelheiten ein landschaftlicher GroĂraum wehrtechnisch mit Pflanzungen zu verbauen ist, kann nicht nĂ€her erlĂ€utert werden, zumal die jeweilige Ărtlichkeit von jeweils besonderer Bedeutung ist. Die wenigen beigefĂŒgten Zeichnungen genĂŒgen, um die Einheit der militĂ€rischen, ernĂ€hrungswirtschaftlichen und gesamtlandschaftlichen Erfordernisse aufzeigen.âcite-ref-46[46] â⊠Die Lösung der Aufgabe wird nur einem Landschafter gelingen können, der soldatische und ganzheitlich zu denken vermag.âcite-ref-47[47]
A. Seifert sah sich als ein solcher âLandschafterâ. Sein Anliegen waren insbesondere die Heckenlandschaften. Sie boten einerseits einer umfangreichen Fauna Schutz, verhinderten die Verwehung von Ăckern, da sie ein natĂŒrliches Hindernis gegen den Wind bildeten und stellten ein Hindernis fĂŒr vordringende Truppen dar.
1940 schrieb A. Seifert an einen seiner W. Hirsch ĂŒber ein GesprĂ€ch mit Fritz Todt: âEs wird sie freuen zu hören, daĂ er sich meiner Forderung nach einem Umbau des deutschen Ostens in Heckenlandschaften voll anschlieĂt und an seinen StraĂen den Anfang machen will. Ich muss in allernĂ€chster Zeit deshalb nach Posen.âcite-ref-48[48] Ăber die tatsĂ€chliche Umsetzung der Planungen gibt es keine gesicherten Informationen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sie in AnsĂ€tzen erfolgte, aber dann durch den Kriegsverlauf des Zweiten Weltkrieges nicht weiter verfolgt werden konnten. Denn noch 1944 stellte A. Seifert in Bezug auf eine Reise nach OstpreuĂen die ââŠvöllige Ăbereinstimmung meiner Ansichten ĂŒber Landschaft und Landwirtschaft mit denen des Gauleiters Erich Koch fest. Auch lernte ich GroĂgrundbesitzer kennen, die schon dabei sind, ihre windverblasenen KulturflĂ€chen mit Hecken zu durchpflanzen.âcite-ref-49[49]
Geographischer Landschaftsbegriff
Der geographische Landschaftsbegriff ist relativ neu, ein PhĂ€nomen der Modernecite-ref-50[50] und nicht eindeutig definiert. Die Definition der Landschaft als âTotalcharakter einer Erdgegendâ wird in der Fachliteratur immer wieder Alexander von Humboldt zugeschrieben,cite-ref-51[51] ist jedoch in Humboldts Schriften nicht nachweisbar (wohl aber vom subjektiven âTotaleindruck einer Gegendâ, der im Betrachter entsteht).cite-ref-52[52] Fassbar im geographischen Sinne ist der Begriff 'Landschaft' seit der Renaissance, wĂ€hrend die Wortwurzel -schaft. die frĂŒhere Bedeutung einer verfassten, organisatorischen Einheit nahelegtcite-ref-meyers-landschaft-2-53-0[53] â in Unterscheidung zum Ausdruck Landstrich.
Sowohl in Literatur als auch in FachbĂŒchern wird Landschaft in vier Bedeutungen benutzt, denen gemeinsam ist, dass einer Landschaft ein einheitlicher Charakter zukomme:
1. Dinglich erfĂŒllter Raumausschnitt, der geographisch relevant ist.
2. Malerische Ansicht auf ein rÀumliches Objekt, das von einer Horizontlinie umfasst wird.
3. Sichtbarer Ausschnitt der ErdoberflĂ€che, der von einem Punkt aus ĂŒberschaubar ist.
4. Sinnsymbol fĂŒr das moderne Subjekt, das Sinn im AuĂenraum Ă€sthetisch vergegenwĂ€rtigt.
Die letzteren Begriffe, das optische Erscheinungsbild einer Gegend und deren Rezeption durch einen Betrachter, prĂ€zisiert man als Landschaftsansicht, Landschaftsbild, sie gehen in dieser Form auf die Landschaftsmalerei zurĂŒck, die sich im Laufe des 17. Jahrhunderts als eigenstĂ€ndiges kĂŒnstlerisches Sujet in den Niederlanden entwickelt. DafĂŒr stehen hollĂ€ndisch landschap, englisch landscape, die das deutsche Wort â auch im wissenschaftlichen Kontext â beeinflussen.
Meyers Lexikon von 1908 definiert Landschaft etwa als âjeder Ausschnitt der ErdoberflĂ€che, den wir von einem bestimmten Standort aus zu ĂŒberblicken vermögen, bis im Horizont oder Gesichtskreis Erde und Himmel zusammenzustoĂen scheinenâ,cite-ref-meyers-landschaft-1-54-0[54] und fĂŒgt bei: âJede L. kann unter einem naturwissenschaftlichen, unter einem kĂŒnstlerischen oder unter einem kulturgeschichtlichen Gesichtspunkte betrachtet werden.âcite-ref-meyers-landschaft-1-54-1[54]
Als geowissenschaftlicher Fachbegriff
Der Landschaftsbegriff, der innerhalb der Geographie umstritten ist, hat seine Bedeutung primĂ€r in der Alltagssprache erlangt und ist mit semantischen Inhalten konnotiert, die letztlich auf physiognomische Begriffe wie Harmonie, Schönheit, Einheitlichkeit, Ganzheit, EigentĂŒmlichkeit, Vielfalt und Abgrenzbarkeit hinauslaufen.cite-ref-55[55] Umstritten ist dabei der ontologische (gesamtheitliche) Status der Landschaft als ein geographisches Gebiet, welches sich durch unterschiedliche Merkmale von anderen Gebieten abgrenzt, ob die landschaftliche Einheit in den kulturellen GegenstĂ€nden und geologischen Formationen selbst liegt oder im Bewusstsein der Betrachter entsteht.cite-ref-56[56]
In der Schweiz und Deutschland wird â im Sinne der Wortwurzel -schaftâ mit Landschaft, altertĂŒmlich âLandsmannschaftâ, auch ein geographisch-politischer Raum benannt, z. B. der Kanton Basel-Landschaft, der sich sĂŒdlich an den Kanton Basel-Stadt anschlieĂt; hier bedeutet Landschaft auch âdas im Basler Land wohnende Volkâ. Auf die politisch-rĂ€umliche Bedeutung von Landschaft nehmen in Deutschland die LandschaftsverbĂ€nde Bezug.cite-ref-57[57] Meyers GroĂes Konversations-Lexikon beschreibt diese Bedeutung als âLandschaft, so viel wie Provinz; im staatsrechtlichen Sinne so viel wie LandstĂ€nde.âcite-ref-meyers-landschaft-2-53-1[53]
In der Geomorphologie
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Hauptartikel
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Geomorphologie
In der Geomorphologie lassen sich bezĂŒglich des Begriffs Landschaft zwei deskriptive AnsĂ€tze unterscheiden, der taxonomische und der typologische Ansatz.
Im taxonomischen Ansatz verfolgt man in der Geomorphologie wie in weiteren deskriptiven Zweigen der Geowissenschaften das Ziel, den geografischen Raum in GroĂlandschaften und Kleinlandschaften zu fassen, indem man ihn taxonomisch klassifiziert.
Im typologischen Ansatz möchte man im Ergebnis eine Landschaft entweder als Naturlandschaft oder als Kulturlandschaft bestimmen. Hierbei wird davon ausgegangen, dass eine Landschaft ein Areal darstellt, in dem sich typische Merkmale, Landschaftselemente genannt, zu bestimmten Mustern verbinden. Diese Landschaftselemente sind physikalischer, biogener und anthropogener Art. Zu den physikalischen Landschaftselementen gehören sich auf die Topografie auswirkende geomorphologische Landformen wie Felsen, Sand, HĂŒgel und Ebenen, weiter die Formen der Bodenbedeckung sowie klimatische Charakteristika. Biogene Landschaftselemente sind solche ökologischer Art wie Wasser, Wald und Wiesen. Zu den anthropogenen Landschaftselementen zĂ€hlen alle humangeografischen ĂberprĂ€gungen der Landschaft. Darunter fallen zum Beispiel Siedlungsstrukturen in Form von HĂ€usern, StraĂen, Steinmauern und Uferverbauungen. Im Ergebnis dieser Analyse erhĂ€lt man die Unterscheidung von Naturlandschaften und Kulturlandschaften. Dabei ist Kulturlandschaften eigen, dass sie dauerhaft vom Menschen geprĂ€gt sind, wĂ€hrend eine Naturlandschaft keinem dauerhaft prĂ€genden Einfluss des Menschen erfahren hat. Diese natĂŒrlichen Landschaften lassen sich wiederum in anorganische Landschaften wie WĂŒsten, Salzseen und EiswĂŒsten sowie organische Landschaften wie Regenwald und Savanne unterscheiden.cite-ref-58[58]
In der Landschaftsgeographie
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Landschaftsgeographie
In der Landschaftsgeographie wird Landschaft als Grundlage menschlicher Existenz und Ausdruck menschlicher Handlungen und Ordnungsvorstellungen betrachtet. Dabei wird Landschaft einerseits als statischer Idealzustand betrachtet, wobei Landschaften, die diesem entsprechen, gewöhnlich als âgesunde Landschaftâ bezeichnet werden. Andererseits wird Landschaft in stĂ€ndiger Dynamik begriffen, weil die landschaftlichen Objekte der Nutzung unterliegen. Dieser Widerspruch liegt im Landschaftsbegriff begrĂŒndet, der Ă€sthetische Aspekte mit materiellen Eigenschaften eines Raumausschnitts verknĂŒpft.cite-ref-59[59] Dadurch wurde es möglich, dass der Landschaftsbegriff zugleich normative Aspekte erhielt,cite-ref-60[60] wie sie z. B. in der Landespflege und Landschaftsarchitektur, im Heimat- und Naturschutz virulent wurden. Dieser Landschaftsbegriff bildet den semantischen Hintergrund, von dem aus weitere Bestimmungen abgeleitet werden.
In der Ăkologie
In der Ăkologie und deren abgeleiteten und angewandten Wissenschaften z. B. Landschaftsökologie wird dem Landschaftsbegriff meist der Begriff Naturraum vorgezogen. In der Praxis kommt es damit zu rivalisierenden und hĂ€ufig beinahe deckungsgleichen Abgrenzungen von âLandschaftsrĂ€umenâ bzw. âNaturrĂ€umlichen (Haupt-)Einheitenâ. Diese Ăberschneidungen sind u. a. darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass den ökologischen Einheiten physiognomische abgrenzbare RĂ€ume zugeordnet werden.cite-ref-61[61]
In der sozialkonstruktivistischen Landschaftsforschung
Die sozialkonstruktivistische Landschaftsforschung fasst Landschaft weniger als physische Begebenheit, sondern vielmehr als ein sozial und kulturell erzeugtes wie vermitteltes Konstrukt.cite-ref-62[62] Die Erfassung und Konstruktion von Welt, und damit auch von Landschaft, steht fĂŒr die Vertreter der sozialkonstruktivistischen Perspektive in unmittelbarem Zusammenhang mit der Wahrnehmung, die ihrerseits kein isoliertes Ereignis darstellt, sondern vielmehr das Ergebnis âeines sehr komplizierten Interpretationsprozesses [ist], in welchem gegenwĂ€rtige Wahrnehmungen mit frĂŒheren Wahrnehmungenâcite-ref-63[63] in Relation gesetzt werden, so dass in jede Wahrnehmung in Form von Abstraktionen ein gewisses Vorwissen ĂŒber Welt (hier ĂŒber Landschaft) mit einflieĂt.cite-ref-64[64]
Die Konstruktion von Landschaft erfolgt stets in rĂ€umlichen Kontexten, so dass die rĂ€umliche Anordnung als Grundlage der Synthese âLandschaftâ betrachtet werden kann.cite-ref-k-hne-65-0[65] Denn die Ebene der Landschaft und die Ebene des Raumes sind bei der Konstruktion von Landschaft konstitutiv aufeinander bezogen. Diese AbhĂ€ngigkeit ist jedoch bei der Konstruktion von Raum nicht zwingend erforderlich,cite-ref-k-hne-65-1[65] wie das Beispiel des Industrieraumes bzw. Industrielandschaft zeigt: So können â[b]estimmte Arrangements von Objekten [âŠ] als Raum konstruiert werden (z. B. Industrieraum), ohne dass ihnen landschaftliche QualitĂ€ten zugeschrieben werden (d. h., es wird dem so entstandenen Raum die Bezeichnung âIndustrielandschaftâ verweigert), jedoch werden Objekte, deren rĂ€umliche Anordnung nicht bedacht wird, nicht als Landschaft konstruiertâ.cite-ref-66[66]
So stellen Landschaften zum einen Abstraktionsleistungen des Menschen dar, sie sind zum anderen aber auch Projektionen emotionaler Besetzung,cite-ref-67[67] wobei das bereits Erlernte, als Ergebnis eines langen sozialen Entwicklungsprozesses kultureller Normen, stets die Grundlage der Interpretation von Sinneswahrnehmungen als Landschaft ist.
So ist, neben der physischen und der sozialen Ebene, die individuelle Person ein weiterer zentraler Bestandteil bei der Konstruktion von Landschaft. Denn sie ist es, die Landschaft auf Grundlage sozial vermittelter Deutungs- und Bewertungsmuster deutet und dabei auf Objekte des physischen Raumes zurĂŒckgreift und sie miteinander in Beziehung setzt.cite-ref-k-hne-65-2[65] So entsteht Landschaft âim Schnittbereich von physischen Objekten, Person und Gesellschaftâ.cite-ref-68[68]
Zur Untersuchung der unterschiedlichen Ebenen der gesellschaftlichen Konstruktion von Landschaft kann als ein analytischer Rahmen die Konzeption der vierdimensionalen Landschaft von KĂŒhne angesehen werden. KĂŒhne unterscheidet dabei vier Dimensionen:cite-ref-k-hne-65-3[65]
1. Die gesellschaftliche Landschaft: sozial-konstruktive Dimension von Landschaft, in der das, was unter Landschaft zu verstehen ist und was mit ihr konnotiert werden kann, sozial erzeugt, weitergegeben und ausgehandelt wird.
2. Die individuell aktualisierte gesellschaftliche Landschaft: Individuelle Konstruktion von Landschaft durch eine Person
3. Der externe Raum: physischer Raum als physisches Ausgangssubstrat einer externen Welt der GegenstÀnde
4. Die angeeignete physische Landschaft: jene Objekte des physischen Raumes, die in der Zusammenschau auf Grundlage gesellschaftslandschaftlicher Deutungen als Landschaft verstanden werden können.
Siehe auch
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Landschaftsleistungen
In der Raumplanung
Damit wird deutlich, dass in der deutschsprachigen Wissenschaft der Geographie ab den 1950er Jahren der Begriff âLandschaftâ einer weit reichenden Diskussion unterzogen wurde, eine Diskussion, die bis in die heutige Zeit ihre Auswirkungen zeitigt. Um den rĂ€umlichen Bezug des Landschaftsbegriffs insgesamt nĂ€her zu spezifizieren, konnte dem Begriff âLandschaftâ jedoch keine befriedigende, eindeutige Definition zugeordnet werden.
In der Raumplanung wird daher im allgemeinen Sinne mit dem Konzept Geographischer Raum gearbeitet, und etwa von Freiraum gesprochen, der einen sozialen Handlungsraum bezeichnet, oder von Raumordnung als SteuerungsmaĂnahme der Entwicklung, sowohl in regionalpolitischen ZusammenhĂ€ngen, wie auch etwa auf Ebene der gemeinsamen Bestrebungen der EuropĂ€ischen Union.
Die Begriffe Regionâ Gegend, Gebiet, Bezirkcite-ref-69[69] sind weitgehend synonym, werden aber je nach Autor auch entweder als nicht offenkundige Gebilde der Landschaft entgegengesetzt, etwa als politische Regionen (insbesondere als Ăbersetzung fremdsprachiger AusdrĂŒcke), oder als zentrale Arbeitsbegriffe der Regionalgeografie dem Begriff Landschaft ĂŒbergeordnet. Landschaft ist dann Spezialform der Region, wĂ€hrend zweitere sich in allen Fachbereichen der Geographie auf globale und geopolitische Konstrukte genauso zwanglos anwenden lĂ€sst wie hinunter bis auf kleinrĂ€umige Skalen des Flurbegriffs.
Beide Konzepte, Raum und Region, ergÀnzen heute den Landschaftsbegriff in der InterdisziplinaritÀt der Geowissenschaften wie auch dem Zusammenspiel mit Geopolitik und anderen Natur- und Geisteswissenschaften.
In der EuropÀischen Landschaftskonvention (ELC)
In der EuropÀischen Landschaftskonvention findet sich folgende Begriffsbestimmung:cite-ref-coe-70-0[70]
ââLandscapeâ means an area, as perceived by people, whose character is the result of the action and interaction of natural and/or human factors.â
Toponomastik und Namensgebung
Landschaften können Eigennamen, so genannte Toponyme, tragen, wie zum Beispiel der Harz. Gleichzeitig ist aber der Harz ein Mittelgebirge oder â wissenschaftlich typisierend â eine Mittelgebirgs- oder Berglandschaft. Genauso gut kann man den Harz unter Waldlandschaft einordnen.
In den Beispielen Glogau-Baruther Urstromtal, Nördlicher LandrĂŒcken oder Saarmunder EndmorĂ€nenbogen finden wir wissenschaftlich, vor allem durch die Geologie geprĂ€gte Begriffe, die im allgemeinen Sprachgebrauch kaum Verwendung finden.
Gleichwohl gilt dies fĂŒr allgemein-geographische Karten hinsichtlich der Beschriftung. Dennoch aber spielen diese, weil sie typische NaturrĂ€ume mit gemeinsamen Merkmalen benennen, eine Rolle. Sowohl fĂŒr das Glogau-Baruther-Urstromtal als auch den Nördlichen LandrĂŒcken gibt es quasi âUntermengenâ, die durchaus allgemeine GĂŒltigkeit und Bekanntheit vorweisen können (Baruther Urstromtal, Spreewald fĂŒr ersteres, Feldberger Seenlandschaft fĂŒr das zweite Beispiel). Dazu kommt erschwerend, dass natĂŒrliche Landschaftsgrenzen hĂ€ufig nicht existieren. Ausnahmen sind z. B. Klimascheiden etwa in Gebirgen.
Siehe auch
Literatur (Chronologisch)
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âą Joachim Ritter: Landschaft. Zur Funktion des Ăsthetischen in der modernen Gesellschaft. (= Schriften der Gesellschaft zur Förderung der WestfĂ€lischen Wilhelms-UniversitĂ€t zu MĂŒnster. Heft 54). MĂŒnster 1963. (Wieder abgedruckt in: Ders.: SubjektivitĂ€t. Sechs AufsĂ€tze. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1974, S. 141â163, 172â190 (Anmerkungen)).
âą Gerhard Hard: Die Landschaft der Sprache und die Landschaft der Geographen. Semantische und forschungslogische Studien. (= Colloquium Geographicum. Band 11). Bonn 1970.
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âą Rainer Piepmeier: Das Ende der Ă€sthetischen Kategorie âLandschaftâ. In: WestfĂ€lische Forschungen. 30, 1980, S. 8â46.
âą Ulrich Eisel: Die schöne Landschaft als kritische Utopie oder als konservatives Relikt. In: Soziale Welt. 33, 1982, S. 157â168. (online)
⹠Willy Puchner: Bilder österreichischer Landschaft. Mit einem Text von Harald Sterk. Wien 1983, ISBN 3-217-01189-9.
âą Rosario Assunto: Il parterre e i ghiacciai. Tre saggi di estetica sul paesaggio del Settecento, Palermo, Novecento, 1984.
âą Denis E. Cosgrove: Social formation and symbolic landscape. Croom Helm, London 1984.
âą Manfred Smuda (Hrsg.): Landschaft. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-518-38569-0.
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âą Kenneth R. Olwig: Recovering the substantive nature of landscape. In: Annals of the Association of American Geographers. 86 (4), 1996, S. 630â653.
âą Hansjörg KĂŒster:
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âą Schöne Aussichten: Kleine Geschichte der Landschaft. MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-406-58570-8.
âą Gerhard Hard: Der Begriff Landschaft â Mythos, Geschichte, Bedeutung. 6. Erg. Lfg. 10/01, 2001. In: W. Konold, R. Böcker, U.-H. Hampicke (Hrsg.): Handbuch Naturschutz und Landschaftspflege. Kompendium zu Schutz und Entwicklung von LebensrĂ€umen und Landschaften. Landsberg am Lech 1999.
âą Gerhard Hard: Landschaft und Raum. AufsĂ€tze zur Theorie der Geographie. Band 1, OsnabrĂŒck 2002.
âą Jacob Radloff (Hrsg.): Landschaftskult. Natur als kulturelle Herausforderung. (= Politische Ăkologie. 96). 2005, ISBN 3-86581-003-9.
⹠Richard Schindler: Landschaft verstehen. Industriearchitektur und LandschaftsÀsthetik. Freiburg 2005, ISBN 3-937014-30-6.
âą Norman Backhaus, Claude Reichler, Matthias Stremlow: Alpenlandschaften â Von der Vorstellung zur Handlung. Thematische Synthese zum Forschungsschwerpunkt I âProzesse der Wahrnehmungâ des Nationalen Forschungsprogramms âLandschaften und LebensrĂ€ume der Alpenâ (NFP 48). ZĂŒrich 2007, ISBN 978-3-7281-3119-5.
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âą Thomas Kirchhoff, Ludwig Trepl: Landschaft, Wildnis, Ăkosystem: zur kulturell bedingten Vieldeutigkeit Ă€sthetischer, moralischer und theoretischer Naturauffassungen. Einleitender Ăberblick. In: Dies. (Hrsg.): Vieldeutige Natur. Landschaft, Wildnis und Ăkosystem als kulturgeschichtliche PhĂ€nomene. transcript, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89942-944-2, S. 13â66.
âą DorĂĄ Drexler: Landschaft und Landschaftswahrnehmung â Ein Vergleich englischer, französischer, deutscher und ungarischer LandschaftsverstĂ€ndnisse. In: Laufener SpezialbeitrĂ€ge. (1), 2011, S. 18â25.
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âą Andrea Siegmund: Der Landschaftsgarten als Gegenwelt. Ein Beitrag zur Theorie der Landschaft im Spannungsfeld von AufklĂ€rung, Empfindsamkeit, Romantik und GegenaufklĂ€rung. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2011, ISBN 978-3-8260-4612-4.
âą Thomas Kirchhoff: Landschaft. [Version 1.2]. In: Naturphilosophische Grundbegriffe. 2012. (online)
âą Ludwig Trepl: Die Idee der Landschaft. Eine Kulturgeschichte von der AufklĂ€rung bis zur Ăkologiebewegung. transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1943-0.
âą Norbert Fischer: Landscape, Landscape History, and Landscape Theory. In: A Companion to the Anthropology of Europe. Edited by Ullrich Kockel u. a. Chichester 2012, S. 322â335.
âą Olaf KĂŒhne:
âą Distinktion â Macht â Landschaft. Zur sozialen Definition von Landschaft. Wiesbaden 2008, ISBN 978-3-531-16213-3.
âą Landschaftstheorie und Landschaftspraxis. Eine EinfĂŒhrung aus sozialkonstruktivistischer Perspektive. Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-19262-8.
âą Markus Ender, Ingrid FĂŒrhapter, Iris Kathan, Ulrich Leitner, Barbara Siller: LandschaftslektĂŒren. Lesarten des Raums von Tirol bis in die Po-Ebene. transcript-verlag, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-8376-3553-9.
âą Olaf KĂŒhne, Florian Weber, Karsten Berr, Corinna Jenal (Hrsg.): Handbuch Landschaft, Wiesbaden : Springer VS, 2019, 895 S.
âą Thomas EtzemĂŒller: Landschaft und Nation. Rhein â Dalarna â England. transcript-verlag, Bielefeld 2022, ISBN 978-3-8376-6100-2.
âą Thomas Kausch: Landschaften. Was sie uns ĂŒber das Artensterben und den Klimawandel verraten. MĂŒnchen 2024, ISBN 978-3-98726-131-2.
Weblinks
Wikiquote: Landschaft
â Zitate
Wiktionary: Landschaft
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Ăber den Landschaftsbegriff, Gert Gröning (PDF; 1,4 MB) Institut der Stadtbaukunst Hochschule Bremen.
âą Landschaftssteckbriefe: Landschaften in Deutschland, Bundesamt fĂŒr Naturschutz.
âą Ulrich Eisel (1982): Die schöne Landschaft als kritische Utopie oder als konservatives Relikt. Soziale Welt 33: 157â168 (PDF; 761 kB).
âą Naturphilosophische Grundbegriffe: Landschaft.
âą Natur â Landschaft â Wildnis im Dossier Umwelt der bpb
Einzelnachweise
cite-note-11. â Gerhard Hard: Die Landschaft der Sprache und die 'Landschaft' der Geographen. Semantische und forschungslogische Studien. DĂŒmmler, Bonn 1970.
cite-note-22. â Rainer Piepmeier: Landschaft, III. Der Ă€sthetisch-philosophische Begriff. In: J. Ritter u. a. (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Philosophie. Band 5, Darmstadt 1980, Sp. 15â28. E. Winkler: Landschaft, II. Der geographische L.-Begriff. Ebd.: Sp. 13â15.
cite-note-33. â Beate Jessel: Landschaft. In: E.-H. Ritter (Leiter Red.-Ausschuss): Handwörterbuch der Raumordnung. ARL, Hannover 2005, S. 579â586.
cite-note-44. â Thomas Kirchhoff: âNaturâ als kulturelles Konzept. In: Zeitschrift fĂŒr Kulturphilosophie. (1), 5, 2011, S. 69â96.
cite-note-55. â D. Ipsen, U. Reichhardt, St. Schuster, A. Wehrle, H. Weichler: Zukunft Landschaft. BĂŒrgerszenarien zur Landschaftsentwicklung. Kassel 2003, S. 130.
cite-note-66. â G. Hard: Das Wort Landschaft und sein semantischer Hof. Zur Methode und Ergebnis eines linguistischen Tests. In: Wirkendes Wort. 19, 1969, S. 10.
cite-note-kluge555-77. â Landschaft. In: Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Bearbeitet von Elmar Seebold. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Berlin / New York 2002, S. 555.
cite-note-m-ller413-88. â Vgl. G. MĂŒller: Zur Geschichte des Wortes Landschaft. In: A. v. Wallthor, H. Quirin (Hrsg.): âLandschaftâ als interdisziplinĂ€res Forschungsproblem. MĂŒnster 1977, S. 4â13.
cite-note-99. â vgl. W. Haber: Vorstellungen ĂŒber Landschaft. In: B. Busch (Hrsg.): Jetzt ist die Landschaft ein Katalog voller Wörter. Beitrage zur Sprache der Ăkologie. (= Valerio. 5). 2007, S. 78â85.
cite-note-1010. â R. Gruenter: Landschaft. Bemerkungen zu Wort und Bedeutungsgeschichte. In: A. Ritter (Hrsg.): Landschaft und Raum in der ErzĂ€hlkunst. Darmstadt 1975, S. 192â207.
cite-note-1111. â G. MĂŒller: Zur Geschichte des Wortes Landschaft. In: A. v. Wallthor, H. Quirin (Hrsg.): âLandschaftâ als interdisziplinĂ€res Forschungsproblem. MĂŒnster 1977, S. 4â13, S. 6; Ăhnl. K. R. Olwig: Recovering the Substance Nature of Landscape. In: Annals of the Association of American Geographers. 86, H. 4, 1996, S. 630â653; St. Heiland: Zwischen Wandel und Bewahrung, zwischen Sein und Sollen: Kulturlandschaft als Thema und Schutzgut in Naturschutz und Landschaftsplanung. In: U. Matthiesen, R. Danielzyk, St. Heiland, S. Tzschaschel (Hrsg.): Kulturlandschaften als Herausforderung fĂŒr die Raumplanung. VerstĂ€ndnisse â Erfahrungen â Perspektiven. Hannover 2006, S. 43â70.
cite-note-1212. â G. MĂŒller: Zur Geschichte des Wortes Landschaft. In: A. v. Wallthor, H. Quirin (Hrsg.): âLandschaftâ als interdisziplinĂ€res Forschungsproblem. MĂŒnster 1977, S. 7. Siehe dazu auch P. Groth, Ch. Wilson: Die Polyphonie der Cultural Landscape Studies. In: B. Franzen, St. Krebs (Hrsg.): Landschaftstheorie. Texte der Cultural Landscape Studies. Köln 2005, S. 58â90.
cite-note-1313. â G. Hard: Zu den Landschaftsbegriffen der Geographie. In: A. v. Wallthor, H. Quirin (Hrsg.): âLandschaftâ als interdisziplinĂ€res Forschungsproblem. MĂŒnster 1977, S. 14. Siehe dazu auch D. Bartels: Zum Landschaftsbegriff. In: K. Paffen (Hrsg.): Das Wesen der Landschaft. Darmstadt 1973, S. 175â201; G. A. Sullivan: The Drama of Landscape: Land, Property, and Social Relations on the Early Modern Stage. Sanford 1998; B. Jessel: âLandschaftâ â zum Gebrauch mit einem als selbstverstĂ€ndlich gebrauchten Begriff. In: St. Appel, E. Duman, F. Grose-Kohorst, F. Schafranski (Hrsg.): Wege zu einer neuen Planungs- und Landschaftskultur. Festschrift fĂŒr Hanns Stephan Wust. Kaiserslautern 2000, S. 143â160; P. Groth, Ch. Wilson: Die Polyphonie der Cultural Landscape Studies. In: B. Franzen, St. Krebs (Hrsg.): Landschaftstheorie. Texte der Cultural Landscape Studies. Köln 2005, S. 58â90.
cite-note-1414. â K. R. Olwig: Recovering the Substance Nature of Landscape. In: Annals of the Association of American Geographers. 86, H. 4, 1996, S. 630â653.
cite-note-1515. â Konstantin Langmaier: Dem Land Ere und Nucz, Frid und Gemach: Das Land als Ehr-, Nutz- und Friedensgemeinschaft: Ein Beitrag zur Diskussion um den Gemeinen Nutzen. In: Vierteljahrschrift fĂŒr Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Band 103, 2016, S. 178â200.
cite-note-1616. â vgl. G. MĂŒller: Zur Geschichte des Wortes Landschaft. In: A. v. Wallthor, H. Quirin (Hrsg.): âLandschaftâ als interdisziplinĂ€res Forschungsproblem. MĂŒnster 1977, S. 4â13; W. Haber: Die Kultur der Landschaft. Von der Ăsthetik zur Nachhaltigkeit. In: St. Appel, E. Duman, F. Kohorst, F. Schafranski (Hrsg.): Wege zu einer neuen Planungs- und Landschaftskultur. Festschrift fĂŒr Hanns Stephan WĂŒst. Kaiserslautern 2000, S. 1â19; W. Haber: Vorstellungen ĂŒber Landschaft. In: B. Busch (Hrsg.): Jetzt ist die Landschaft ein Katalog voller Wörter. BeitrĂ€ge zur Sprache der Ăkologie. (= Valerio. 5). 2007, S. 78â85; B. Jessel: âLandschaftâ â zum Gebrauch mit einem als selbstverstĂ€ndlich gebrauchten Begriff. In: St. Appel, E. Duman, F. Grose-Kohorst, F. Schafranski (Hrsg.): Wege zu einer neuen Planungs- und Landschaftskultur. Festschrift fĂŒr Hanns Stephan Wust. Kaiserslautern 2000, S. 143â160.
cite-note-1717. â O. KĂŒhne: Landschaftstheorie und Landschaftspraxis. Eine EinfĂŒhrung aus sozialkonstruktivistischer Perspektive. Wiesbaden 2012, S. 40.
cite-note-1818. â M. Baridon: Naissance et renaissance du paysage. Paris 2006.
cite-note-1919. â H. Lehmann: Formen landschaftlicher Raumerfahrung im Spiegel der bildenden Kunst. Erlangen 1968, S. 9.
cite-note-2020. â siehe dazu G. Erb: Die Landschaftsdarstellung in der deutschen Druckgraphik vor Albrecht DĂŒrer. Frankfurt am Main 1997.
cite-note-2121. â Vgl. N. BĂŒttner: Geschichte der Landschaftsmalerei. MĂŒnchen 2006.
cite-note-2222. â vgl. M. Andrews: The Search for the Picturesque. Landscape Aesthetics and Tourism in Britain 1760â1800. Stanford 1989.
cite-note-2323. â O. KĂŒhne: Landschaftstheorie und Landschaftspraxis. Eine EinfĂŒhrung aus sozialkonstruktivistischer Perspektive. Wiesbaden 2012, S. 41.
cite-note-2424. â O. KĂŒhne: Landschaftstheorie und Landschaftspraxis. Eine EinfĂŒhrung aus sozialkonstruktivistischer Perspektive. Wiesbaden 2012, S. 42.
cite-note-2525. â Vgl. F. Seibt: Glanz und Elend des Mittelalters. Eine endliche Geschichte. Berlin 1991. ISBN 978-3-442-12825-9. S. 205â220, 454â457.
cite-note-2626. â V. G. Liulevicius: Kriegsland im Osten. Eroberung, Kolonisierung und MilitĂ€rherrschaft im Ersten Weltkrieg. Hamburg 2002. ISBN 978-3-930908-81-3. S. 26
cite-note-2727. â V. G. Liulevicius: Kriegsland im Osten. Eroberung, Kolonisierung und MilitĂ€rherrschaft im Ersten Weltkrieg. Hamburg 2002. ISBN 978-3-930908-81-3. S. 74
cite-note-2828. â V. G. Liulevicius: Kriegsland im Osten. Eroberung, Kolonisierung und MilitĂ€rherrschaft im Ersten Weltkrieg. Hamburg 2002. ISBN 978-3-930908-81-3. S. 82
cite-note-2929. â V. G. Liulevicius: Kriegsland im Osten. Eroberung, Kolonisierung und MilitĂ€rherrschaft im Ersten Weltkrieg. Hamburg 2002. ISBN 978-3-930908-81-3. S. 125
cite-note-3030. â V. G. Liulevicius: Kriegsland im Osten. Eroberung, Kolonisierung und MilitĂ€rherrschaft im Ersten Weltkrieg. Hamburg 2002. ISBN 978-3-930908-81-3. S. 125
cite-note-3131. â P. Schmitz: Die Artamanen. Landarbeit und Siedlung bĂŒndischer Jugend in Deutschland. 1924â1935. Bad Neustadt an der Saale 1985, ISBN 978-3-922923-36-7, S. 31.
cite-note-3232. â M. H. Kater: Die Artamanen â Völkische Jugend in der Weimarer Republik (= Historische Zeitschrift, Band 213, Heft 3/1971). S. 629.
cite-note-3333. â M. H. Kater: Die Artamanen â Völkische Jugend in der Weimarer Republik (= Historische Zeitschrift, Band 213, Heft 3/1971). S. 578.
cite-note-3434. â V. Kopp: Rudolf HöĂ. Der Kommandant von Auschwitz. Köln / Weimar / Wien 2014, S. 48â53; M. H. Kater: Die Artamanen â Völkische Jugend in der Weimarer Republik (= Historische Zeitschrift, Band 213, Heft 3/1971). S. 622â638.
cite-note-3535. â Vgl. N. Franke: Der Westwall in der Landschaft. AktivitĂ€ten des Naturschutzes in der Zeit des Nationalsozialismus und seine Akteure. Mainz 2015. https://mulewf.rlp.de/uploads/media/Der_Westwall_in_der_Landschaft.pdf
cite-note-3636. â N. Franke: Der Westwall in der Landschaft. AktivitĂ€ten des Naturschutzes in der Zeit des Nationalsozialismus und seine Akteure. Mainz 2015. S. 54. https://mulewf.rlp.de/uploads/media/Der_Westwall_in_der_Landschaft.pdf
cite-note-3737. â W. Hirsch an A. Seifert. 17. November 1940. Anlage: Der Westwall in seinem landschaftlichen Aufbau. 15. November 1940. Akte F1b/131 Hirsch. Bestand Alwin Seifert in der TU MĂŒnchen. S. 6
cite-note-3838. â Projekt Einöde. Ein Ausschnitt aus dem Westwall. Bearbeitet als Beispiel fĂŒr die richtige Eingliederung technischer Bauwerke in den Organismus der Landschaft und deren Tarnung von den LandschaftsanwĂ€lten Dipl. rer. hort. Otto Kurz â Ulm und Dipl. rer. hort. Max MĂŒller â Bamberg als den Inhabern der im Bereich der Oberbauleitung Landau eingesetzten Firma Kurz und MĂŒller, Unternehmen fĂŒr Landschaftsgestaltung, Tiefbau. Sportplatzbau NĂŒrnberg-Landau/Pfalz. Bundesarchiv Freiburg / Akte RH 11 III/380. S. 4
cite-note-3939. â N. Franke: Der Westwall in der Landschaft. AktivitĂ€ten des Naturschutzes in der Zeit des Nationalsozialismus und seine Akteure. Mainz 2015, S. 52â54 (PDF).
cite-note-4040. â Vgl. z. B. J. Lambert & Söhne Trier. Gartengestaltung. GroĂgĂ€rtnerei und Samenhandlung. Entwurf und AusfĂŒhrung von Garten-, Park-, Friedhof- und Sportanlagen im In- und Ausland. Beratung fĂŒr Private und Behörden. Gartenpflege. Durch Eilboten an den Herrn Lagerkommandeur SturmbannfĂŒhrer Pister, Hinzert b. Hermeskeil, SS-Sonderlager. 15. November 1940. Bundesarchiv Berlin Lichterfelde/Akte NS/4/HI/7
cite-note-4141. â AA Nr. 7/II: Allgemeine Anordnung Nr. 7/II des ReichsfĂŒhrers SS, Reichskommissars fĂŒr die Festigung deutschen Volkstums vom 26. November 1940, betr. GrundsĂ€tze und Richtlinien fĂŒr den lĂ€ndlichen Aufbau in den neuen Ostgebieten. In: M. A. Hartenstein: Neue Dorflandschaften. Nationalsozialistische Siedlungsplanung in den âeingegliederten Ostgebietenâ 1939 bis 1944. Berlin 1998, S. 93â96.
cite-note-4242. â E. Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. (Fischer Taschenbuch Nr. 1684). Frankfurt a. Main 2003, ISBN 978-3-10-039309-8, S. 408.
cite-note-4343. â H. Wiepking-JĂŒrgensmann: Die Landschaftsfibel. Berlin 1942.
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